Ausgeträumt?

Wie wir unsere Vorstädte neu gestalten könn(te)n

Der Amerikanische Traum des beschaulichen Vorstadtlebens scheint ausgeträumt. Das stellte Leigh Gallagher in Ihrem 2013 erschienen Buch „The End of the suburbs“ fest. Die Journalistin und Autorin wuchs selbst in einem Vorort auf und zeigt in ihrem Buch anhand Hintergrundgeschichten schleichende Veränderungen auf, die in den letzten Jahren in den amerikanischen Suburbs stattgefunden haben. Durch die Urbanisierung der Vorstädte wurden uniforme und anonyme Wohnregionen produziert, in denen fleissige Menschen ihren scheinbaren Traum vom beschaulichen Leben vor den Toren der Stadt projizieren durften. Nach und nach wurde ihnen aber bewusst, dass sie sich ihr Vorstadt-Leben in ihren Träumen anders ausgemalt hatten und sie eigentlich anders leben woll(t)en.

Nachdem Amerika uns schon immer etwas voraus war, hätten wir in Österreich eine große Chance, nämlich zu erkennen, was in den nächsten Jahren auf uns zukommt. Besteht das gute Leben (am Stadtrand) wirklich darin, sich nach getaner Arbeit nach Haus zu stauen und sich dort hinter der Thujen-Hecke zu verschanzen?

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